Styrol – ehem. G 45

Diese arbeitsmedizinische Vorsorge richtet sich an Beschäftigte, die Tätigkeiten mit Styrol ausüben. Dazu zählen je nach Arbeitsbereich z. B. Arbeiten in der Kunststoff- und Gummiindustrie, bei der Herstellung von Glasfaserverstärkten Kunststoffen (GFK), in der Lack- und Beschichtungsindustrie sowie in entsprechenden Produktionsprozessen.

Warum ist die Untersuchung wichtig?
Styrol kann über die Atemwege und die Haut aufgenommen werden. Die arbeitsmedizinische Vorsorge dient dazu, mögliche Belastungen frühzeitig zu erkennen und einen sicheren Umgang im Arbeitsalltag zu unterstützen.

Inhalte der arbeitsmedizinischen Vorsorge:
Die Untersuchung umfasst je nach Gefährdung und Vorsorgeanlass unter anderem:
• Ärztliches Beratungsgespräch (Anamnese)
• Erfassung der beruflichen Tätigkeit und Exposition
• Körperliche Untersuchung
• Ggf. Laboruntersuchungen zur Expositions- oder Verlaufskontrolle
• Beratung zu Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

Ziel der Vorsorge:
Ziel ist die frühzeitige Erkennung möglicher Belastungen sowie die individuelle Beratung zu geeigneten Schutzmaßnahmen und einem sicheren Arbeiten im Umgang mit Styrol.

Hinweis: 
Vorsorgeuntersuchungen können in unserer Praxis oder direkt in Ihrem Betrieb durchgeführt werden.