Krebserzeugende Gefahrstoffe – ehem. G 40

Diese arbeitsmedizinische Vorsorge richtet sich an Beschäftigte, die Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen ausüben. Dazu zählen je nach Arbeitsbereich z. B. Arbeiten in der chemischen Industrie, Metallverarbeitung, Abfall- und Recyclingwirtschaft, Bau- und Sanierungsarbeiten sowie Labor- und Produktionsbereiche mit entsprechenden Stoffen.

Warum ist die Untersuchung wichtig?
Krebserzeugende Gefahrstoffe können über die Atemwege, die Haut oder den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Die arbeitsmedizinische Vorsorge dient dazu, mögliche Belastungen frühzeitig zu erkennen und den sicheren Umgang mit diesen Stoffen zu unterstützen.

Inhalte der arbeitsmedizinischen Vorsorge:
Die Untersuchung umfasst je nach Gefährdung und Vorsorgeanlass unter anderem:
• Ärztliches Beratungsgespräch (Anamnese)
• Erfassung der beruflichen Tätigkeit und Exposition
• Körperliche Untersuchung
• Ggf. Laboruntersuchungen zur Expositions- oder Verlaufskontrolle
• Beratung zu technischen, organisatorischen und persönlichen Schutzmaßnahmen

Ziel der Vorsorge:
Ziel ist die frühzeitige Erkennung möglicher Belastungen sowie die individuelle Beratung zu geeigneten Schutzmaßnahmen und einem sicheren Arbeiten im Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen.

Hinweis: 
Vorsorgeuntersuchungen können in unserer Praxis oder direkt in Ihrem Betrieb durchgeführt werden.