Diese arbeitsmedizinische Vorsorge richtet sich an Beschäftigte, die Tätigkeiten unter Verwendung von Atemschutzgeräten ausüben. Dazu zählen je nach Arbeitsbereich z. B. Arbeiten in der Industrie, im Rettungsdienst, im Brandschutz, in der Abfall- und Entsorgungswirtschaft oder bei Tätigkeiten mit erhöhter Schadstoffbelastung in der Luft.
Warum ist die Untersuchung wichtig?
Das Tragen von Atemschutzgeräten stellt besondere Anforderungen an Herz, Kreislauf und Atmung. Die arbeitsmedizinische Vorsorge dient dazu, die körperliche Eignung für diese Tätigkeiten zu beurteilen und die sichere Verwendung der Geräte zu unterstützen.
Inhalte der arbeitsmedizinischen Vorsorge:
Die Untersuchung umfasst je nach Gefährdung und Vorsorgeanlass unter anderem:
• Ärztliches Beratungsgespräch (Anamnese)
• Erfassung der beruflichen Tätigkeit und Einsatz von Atemschutzgeräten
• Körperliche Untersuchung
• Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie)
• Belastungsuntersuchung (z. B. körperliche Leistungsprüfung, je nach Anforderung)
• Ggf. weiterführende Untersuchungen nach Indikation
Ziel der Vorsorge:
Ziel ist die Beurteilung der gesundheitlichen Eignung für Tätigkeiten mit Atemschutz sowie die frühzeitige Erkennung möglicher Einschränkungen und die individuelle Beratung zu sicheren Arbeitsbedingungen.