Keramikfaserhaltiger Staub – ehem. G 1.3 

Diese arbeitsmedizinische Vorsorge richtet sich an Beschäftigte, die Tätigkeiten mit Exposition gegenüber keramikfaserhaltigem Staub ausüben. Dazu zählen insbesondere Arbeiten in der Industrie, z. B. bei der Verarbeitung, Montage oder Entsorgung von Hochtemperaturdämmstoffen.

Warum ist die Untersuchung wichtig?
Keramikfasern können beim Einatmen in die Atemwege gelangen und dort gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen. Dazu gehören insbesondere:

  • Reizungen der Atemwege
  • Chronische Atemwegserkrankungen

Inhalte der arbeitsmedizinischen Vorsorge:
Die Untersuchung umfasst je nach Gefährdung und Vorsorgeanlass unter anderem:

  • Ärztliches Beratungsgespräch (Anamnese)
  • Erfassung der beruflichen Exposition
  • Lungenfunktionsprüfung
  • Ggf. weiterführende Untersuchungen nach Indikation

Ziel der Vorsorge:
Ziel ist die frühzeitige Erkennung gesundheitlicher Beeinträchtigungen sowie die Beratung zu geeigneten Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz.