Diese arbeitsmedizinische Vorsorge richtet sich an Beschäftigte, die Tätigkeiten mit Exposition gegenüber asbestfaserhaltigem Staub ausüben oder ausgeübt haben. Dazu zählen insbesondere Arbeiten im Rückbau, in der Sanierung oder Instandhaltung älterer Gebäude sowie Tätigkeiten im Umgang mit asbesthaltigen Materialien.
Warum ist die Untersuchung wichtig?
Asbestfasern sind lungengängig und können beim Einatmen schwere, oft erst nach vielen Jahren auftretende Erkrankungen verursachen.
Inhalte der arbeitsmedizinischen Vorsorge:
Die Untersuchung umfasst je nach Gefährdung und Vorsorgeanlass unter anderem:
- Ärztliches Beratungsgespräch (Anamnese), auch zu früheren Expositionen
- Erfassung der beruflichen Tätigkeit und Belastung
- Lungenfunktionsprüfung
- Ggf. bildgebende Diagnostik (z. B. Röntgen oder CT) nach Indikation
Ziel der Vorsorge:
Ziel ist die frühzeitige Erkennung asbestbedingter Erkrankungen sowie die individuelle Beratung zu Schutzmaßnahmen und Nachsorge.
Besonderheit:
Aufgrund der langen Latenzzeit asbestbedingter Erkrankungen ist auch nach Beendigung der Tätigkeit eine nachgehende Vorsorge vorgesehen und sinnvoll.
Hinweis:
Vorsorgeuntersuchungen können in unserer Praxis oder direkt in Ihrem Betrieb durchgeführt werden.